Archive für November 2009

Opferforum in Mainz - Ergebnis

Am 16.und 17.November 2009 fand das 20. Opferforum in Mainz statt.Neben

vielen wichtigen Erkenntnissen zu neuen Formen des Stalking und den

Auswirkungen auf die Gesellschaft , forderten die Fachteilnehmer aus

Verwaltung , Medizin, Psychologie, Politik und Justiz Stalking  einem ….”

tätlichen Angriff gleichzustellen, um Anträge nach dem Opferentschädigungs-

gesetz… ” ( Quelle www.weisser-ring.de/verwaltung/news) möglich zu

machen. Das ist ein ganz wesentlicher Schritt in die richtige Richtung

und hilft Stalkingbetroffenen , sich effektiver gegen die Lebenseinschränkung,

Bevormundung und Freiheitsberaubung zu wehren.

Unsere Vorstellungen als direkte Betroffene gehen natürlich noch weiter.

Wir fordern eine Entschädigung für entgangene Arbeitsmöglichkeiten ,

für willentlich zerstörte Kundenbeziehungen ( mir sind im Außendienst

persönlich 3 Berufe zerstört worden) , für Beleidigungen und Verleumdungen,

für die illegale Vermarktung von Ideen, Lebensansichten und bildliche Darstellungen,

für Sachbeschädigungen und psychische Belastungen bis hin zur Verunglimpfung

ganzer Familien.Wir fordern Entschädigung und Rehabilitation, Aufklärung

und eine öffentliche Auseinandersetzung mit einem sozial so schädigenden

Verhalten.

Mein Fall läuft seit 9 Jahren - ich lebe im nörlichen Berlin und mein sehnlichster

Wunsch ist es , dass endlich aufgeklärt wird , was hier passiert und wer die

Drahtzieher sind.Auch um den Preis , dass man mich wieder bedroht und wieder

den nächsten Arbeitsplatz entzieht ( was man schon mehrmals getan hat )

ich verlange, daß ich mich frei bewegen und auch arbeiten kann , daß ich

meine persönlichen Kontakte leben kann , wie ich möchte,

daß ich mich frei in meinem Wohnraum und auch sozialen Umfeld
bewegen kann .

Die 9 Jahre Menschenjagd , die ich durchleiden mußte , hinterlassen nur

Ekel und Entsetzen , wie das sicher bei jedem Stalkingbetroffenen der Fall

ist . Augenscheinlich gab es aber genug Nachfragen ( ASK) nach einem solchen

Spektakel und auch Mitwirkende “Just for fun”.Ich habe mich bemüht , wieder

geradeaus zu schauen - doch die Täter sind wieder aktiv und bespitzeln, was

das Zeug hält.Besonders aufgefallen sind mir Aktionen im Bereich Badstrasse

und Wilhelmruher Damm , darüber hinaus bekomme ich immerwieder Hinweise auf

ASTRA ( keine Ahnung) oder Balkon mit roter Schleife. Gestern sah ich ein

Fahrrad vor einem großen Einkaufscenter mit vielen großen goldenen Schleifen.

Vielleicht hat das mit meinem Fall zu tun , vielleicht auch nicht.

Noch einmal zum Mitschreiben - ich habe keine Lust mehr auf diese kriminellen

Manipulationen - ich habe nichts getan , weder politisch noch anderweitig, was

eine Einflussnahme dieserart rechtfertigt.Ich bestehe auf meinem Recht auf

Klärung , was mit mit passiert ist und was man mir vorwirft.Lange genug habe ich

versucht , mich zu arrangieren.Von Fremden lasse ich mir nicht mehr vor-

schreiben , was ich zu tun und zu lassen habe.Ich lasse mich auch nicht

kriminalisieren.Ich habe mich in der Öffentlichkeit stets adäquat und mitmenschlich

verhalten , sollten falsche Bilder von mir existieren, sind diese   unter

kriminellen Umständen entstanden.Ich fühle mich als Betroffener von organisiertem

Stalking und wünsche mir nichts sehnlicher , als dass dieser Terror endlich

aufhört.

STALKING - 20.Opferforum

Am 16. und 17.November 2009 findet in Mainz eine Fachtagung zum Thema

Stalking ” Wissenschaft , Gesetzgebung und Opferhilfe ” statt. Veranstalter ist der

Weiße Ring - auch wir werden mit einer Wortmeldung unsere Erkenntnisse

aus den letzten Jahren zusammenfassend darstellen.

Auch wenn wir in der letzten Zeit recht ruhig waren , ist das Unrecht nicht

ungeschehen gemacht und die Betroffenen des unbeschreiblichen

Psychoterrors müssen weiter mit den ungeklärten Sachverhalten leben.

Und eins ist klar : STALKING IST KÖRPERVERLETZUNG und

Menschenrechtsverletzung zugleich.Stalkingbetroffene haben Anspruch auf

Anerkennung als Opfer einer Straftat und auch auf Entschädigungsanspruch.

Wir hoffen , dass die Fachtagung ein Stück in diese Richtung führen wird.

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